CVID

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Term Definition
CVID

Unter dem „Common variable Immunodeficiency“ (CVID, variables Immundefektsyndrom) wird eine Gruppe von Krankheiten zusammengefasst, die durch eine Erniedrigung von mindestens zwei Immunglobulinklassen auffallen. Im Gegensatz zu vielen anderen PIDs kann beim CVID häufig bislang kein Gendefekt eindeutig ausgemacht werden. Das Krankheitsbild kann sich klinisch sehr unterschiedlich präsentieren. Neben erhöhter Infektionsanfälligkeit leiden viele Patienten unter verschiedenen Autoimmunerkrankungen, insbesondere autoimmun bedingten Thrombozytopenien und hämolytischen Anämien, aber auch autoimmuner Hepatitis. Ebenso kann sich ein M. Crohn oder Zöliakie ähnliches Bild zeigen. Der CVID ist einer der PID, die sich erst im Laufe des Lebens manifestieren können.

Weitere Informationen:

Für Ärzte:

IDCC: Humorale Immundefizienz I: Antikörpermangelsyndrome ohne bekannten genetischen Defekt

IDCC: Humorale Immundefizienz II: Antikörpermangelsyndrome mit bekanntem genetischem Defekt

Für Patienten und Eltern:

API: Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Immunologie e.V.

CCI: Centrum für Chronische Immundefizienz, Universitätsklinikum Freiburg